Dass wir Tore schmeißen können, haben wir ja inzwischen bewiesen. Außer bei der Niederlage gegen Niendorf konnten wir in jedem Spiel die 30 Tore knacken. Nur in der Abwehr wollte das alles noch nicht richtig zusammen greifen, auch wenn wir streckenweise, wie gegen Pauli, enorm stark verteidigen können. Aber man entwickelt sich ja von Spiel zu Spiel und so war es gar nicht so schlimm, dass wir dieses Mal „nur“ 25 Treffer machten – schließlich fingen wir auch nur 17 ein.

Dabei gestaltete sich der Spielbeginn noch recht offen. Die erste Viertelstunde war es ein offener Schlagabtausch, bei dem wir uns zu oft in dem gut aufgestellten Mittelblock der Ellerbeker verrannten. Allerdings starteten wir einen kleinen Lauf und konnten uns schnell einen Vier-Tore-Vorsprung erarbeiten, Auch nach einer Auszeit der Gäste schien das Momentum auf unserer Seite zu sein und so gingen wir mit 13:10 in die Kabine.

Drei Tore sind aber nicht die Welt, also sollte die Konzentration weiter hoch gehalten werden. Wir verteidigten das Kreisspiel der Gäste weiterhin hart aber fair, sodass sich der wohl spielentscheidende Moment nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit ereignete – Ellerbeks Spielmacher wurde für zwei Minuten rausgestellt. Da dies jedoch nicht ganz seiner Ansicht entsprach und er das mit den Schiedsrichtern ausführlich besprechen wollte, gab es noch mal weitere zwei Minuten oben drauf. Vier Minuten in Unterzahl war zu viel, als Ellerbek wieder vollzählig war, lagen wir mit 17:11 vorne.

Auch wenn die Gäste sich gelegentlich heran kämpfen konnten, der Vorsprung war zu groß. Und immer, wenn es für uns gefährlich wurde, waren entweder Helmar von Halb-Rechts oder Kröger von Linksaußen zur Stelle, um die passende Antwort zu geben. So konnten wir den Sieg ungefährdet einfahren und bleiben zu Hause weiter ungeschlagen – und das soll natürlich möglichst lange auch so bleiben!

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