TH Eilbeck – FC St. Pauli 2 – 28:21

Am Samstag bestritten wir unser zweites Heimspiel. Nachdem wir zum Saison-Auftakt gegen drei Mannschaften spielten, die bereits fest in der Liga etabliert sind, sahen wir uns jetzt mit einer gänzlich neuen Situation konfrontiert. Denn mit der zweiten Mannschaft von Pauli kam ein alter Bekannter in den Steinhauerdamm. Während wir bereits drei Punkte einsacken konnten, standen die Kiez-Handballer noch ohne Punktgewinn im unteren Teil der Tabelle. Also waren wir das erste Mal nicht der Underdog.

Doch anscheinend steht uns diese Rolle. Schon ab der ersten Sekunde wurde den Gästen gezeigt, dass heute nicht viel zu holen ist. Während wir in der Abwehr absolut robust und konzentriert agierten, reichten im Angriff einige unkomplizierte Abläufe, um regelmäßig zum Torerfolg zu kommen. Dazu kamen noch einige einfache Tore durch Gegenstöße, was zu einer 9:2 Führung nach 15 Minuten führte. Dieser Abstand sollte sich bis zum Ende des Spiels auch nicht mehr ändern.

Was sich hingegen änderte, war die Stimmung auf dem Spielfeld. Mit jeder fortschreitenden Minute wurde das Spiel intensiver, sodass bereits in der ersten Halbzeit insgesamt vier Zeitstrafen verteilt wurden. Das sollte sich im fortschreitenden Spiel sogar noch verschlimmern. Insgesamt 14 Mal mussten Spieler für zwei Minuten auf der Bank Platz nehmen, zwei Spieler von Pauli wurden sogar mit Rot vom Platz geschickt. Interessant hierbei: Obwohl wir „nur“ fünf Zeitstrafen kassierten, durften die Paulianer deutlich häufiger an den 7-Meter-Punkt. Das machte letzten Endes nichts, da sowohl Björn als auch Tolf im Tor einen Sahnetag erwischt hatten.

Trotz der vielen Verwarnungen wurde die Stimmung auf dem Platz nicht besser. Beide Mannschaften rieben sich aneinander auf, was zu vielen Fehlern führte. Aber auch eine kleine Aufholjagd der Gäste konnten wir abwehren. Letzten Endes hielten wir den Abstand von sieben Toren konstant aufrecht. Dabei waren wir durchgängig das bessere Handball-Team, weswegen das Ergebnis auch in dieser Höhe ok ist.

Unser nächster Gegner ist mit dem Barmstedter MTV eine Mannschaft, die wie wir erst aufgestiegen ist und mit zwei Siegen auf sich aufmerksam machen konnte. Ob es aber ein genauso hitziges Duell wie der Kampf in der Steini wird, ist zu bezweifeln.

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