TH Eilbeck – SCALA 2. Damen 23:22 (12:10)
Nach zuletzt drei Siegen sollte die Serie im Heimspiel gegen die 2. Vertretung der SC Alstertal Langenhorn unbedingt weiter ausgebaut werden, um sich weiter von den Abstiegsrängen absetzen zu können.
Die Gäste aus dem Hamburger Norden blieben im bisherigen Saisonverlauf noch deutlich hinter den Erwartungen zurück. So mussten sie den Weg in den Steinhauerdamm mit einer Last von 0:12 Punkten im Gepäck antreten. 

Doch uns war bewusst, dass angeschlagene Gegner immer besonders gefährlich sind.
Mit einer riesen Portion Selbstvertrauen und der benötigten Konzentration ging es dann also in das vierte Heimspiel der Saison.

Die Anfangsphase verlief zunächst voll nach unseren Vorstellungen. Als wir in Spielminute 22 bereits auf 11:5 erhöhten, mag sich bei der einen oder anderen unbewusst im Hinterkopf der Gedanke breitgemacht haben, dass das Spiel gegen SCALA ein recht einfaches Unterfangen werden könnte. Doch weit gefehlt! Bis zu diesem Zeitpunkt ging unser Matchplan noch voll auf. Im Gegensatz dazu lief beim Gast nicht viel zusammen. Doch dann setzte bei uns plötzlich der Schlendrian ein. In der Abwehr wurde nicht mehr energisch genug zugepackt und im Angriff fehlte die notwendige Ruhe. 

Durch diese Nachlässigkeiten brachten wir Scala erst so richtig in die Partie. Sie benötigten gerade einmal 5 Spielminuten, um den 6 Tore-Rückstand fast vollständig zu egalisieren.
Dennoch - Halbzeitstand 12:10

Im Verlauf der zweiten Hälfte zeigte sich über weite Strecken ein ähnliches Bild. Die Partie wurde ungemein hektisch. Beide Mannschaften fabrizierten Fehlpässe, technische Fehler oder auch diverse Stürmerfouls. Torerfolge aus dem gebundenen Spiel wurden zur Mangelware. Oft waren es Einzelaktionen die vom Torerfolg gekrönt wurden. Bis kurz vor Schluss blieb es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Beiden Teams konnte man den ungemeinen Siegeswillen deutlich anmerken.

Mittlerweile glich das Duell einem guten Krimi. Emotionen, Spannung und ein nicht absehbares Ende zeichneten diese Schlussphase aus.

SCALA verkürzte 40 Sekunden vor dem Ende nochmals auf 23:22. 

Daraufhin ließen wir den Ball 20 Sekunden in unseren Reihen laufen. Auszeit THE! 

Die Ansage der Trainer war klar. „Auf keinen Fall frühzeitig abschließen oder einen Ballverlust riskieren“. Nach Wiederanpfiff spielten wir, unbeeindruckt von den Versuchen der Gäste den Ball abzufangen, sichere Pässe und ließen die Kugel munter laufen. 

Schließlich wurden wir endlich vom Schlusspfiff erlöst. Ein Kampf bis zur letzten Sekunden, der definitiv nichts für schwache Nerven gewesen ist. Die Erleichterung über den knappen Heimsieg war allen Beteiligten deutlich anzusehen.

Spielerisch gesehen mag vor allem die Leistung im Angriff nicht das Gelbe vom Ei gewesen sein. Dennoch wanderten bereits die Zähler zehn und elf auf unser Punktekonto. Und nur das zählt!

In den verbleibenden Wochen bis zur kurzen Weihnachtspause warten auf uns noch vier herausfordernde Aufgaben im Ligabetrieb. Wir müssen uns dabei in allen Spielen gegen die Spitzenteams der Liga beweisen. Wir freuen uns auf die diese tollen Aufgaben und gehen mit den Erfolgen der letzten Wochen im Rücken hochmotiviert und guten Mutes in die kommenden Partien.

Eure 1. Damen

Im Tor: Mellie, Madlen

Nico (4), Mirja (4), Bianca (4), Lara (4/2), Nina (3), Michelly (2), Toni (1), Lisa (1), Ehlin, Marion

 

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