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Konfettiregen und (fast) Zuschauerrekord: Fünftligist T.H.-Eilbeck feiert Pokal-Highlight trotz 60 Gegentoren

Hamburg - Für das ‚Spiel ihres Lebens‘ hatten sich die Fünftliga-Handballerinnen des T.H.-Eilbeck ein großes Ziel gesetzt: Gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund wollte der Underdog auf eine zweistellige Toranzahl kommen. Das gelang bereits in der 36. Minute: Kapitänin Mirja Spielvogel erzielte das lautstark bejubelte 10:32 aus Sicht der Gastgeberinnen. Dass in der verbleibenden Spielzeit nur noch drei eigene Treffer folgten und nach 60 launigen Minuten ein Endstand von 13:60 auf der Anzeigetafel leuchtete, war an diesem besonderen Pokalabend in der Sporthalle nebensächlich.

348 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten für ein unvergessliches Erlebnis für den Fünftligisten - und stellten zugleich den zweitbesten Zuschauerwert in der 2. Runde des DHB-Pokals auf. „Das war ein geiles Event“, strahlte Toni Klein, mit fünf Toren Haupttorschützin der Eilbeckerinnen. Auch Trainer Andreas Hörseljau war beeindruckt: „Das war weltklasse - ein riesiges Kompliment an unsere Fans. Dass die Stimmung trotz des deutlichen Ergebnisses nie nachgelassen hat, hat uns getragen.“ Auch nach Abpfiff wurde die Mannschaft von den Fans gefeiert, hüpfte im Kreis über das Spielfeld und posierte schließlich für ein gemeinsames Foto mit den Dortmunderinnen.
Sportlich war Trainer Hörseljau gerade mit den ersten Minuten zufrieden. Nach dem von Konfettiregen und Luftballons begleiteten Auflaufen gelang den Eilbeckerinnen, angetrieben von ihren Fans und Trommlern, in der Anfangsphase zweimal der Ausgleich. Der Underdog hatte sogar die Chance, in Führung zu gehen, konnte diese aufgrund eines technischen Fehlers allerdings nicht nutzen.
„Dass es für uns gut losging, war wichtig für die Nerven, denn die Mädels waren sehr aufgeregt“, fasste Hörseljau zusammen. „Die ersten Minuten waren überraschend positiv, daher gehen wir auch insgesamt mit einem sehr guten Gefühl aus dem Spiel.“ Auch Klein betonte: „Es war schön, dass wir mit ein paar Toren gestartet sind. Dass der Abstand am Ende deutlich wird, war zu erwarten.“
Bereits zur Halbzeit lag Dortmund mit 29:9 in Front und trieb diesen Vorsprung durch sein konsequentes Tempospiel in die Höhe. Am Ende schickte BVB-Trainer Andre Fuhr seine Spielerinnen sogar noch in die offene Manndeckung, um die 60-Tore-Marke zu knacken. „Unser Trainer hat uns gesagt: ‚Ich will nicht noch die 60 haben‘“, verriet Klein. „Man hat aber gemerkt, dass Dortmund es unbedingt wollte. Natürlich wäre es schön, ein paar Gegentore weniger zu bekommen, aber die Nervosität war vielleicht doch zu groß - und die Backe zu viel.“
Da die Verwendung von Haftmittel in Hamburg verboten ist, schob der Fünftligist am Vormittag des Spieltags noch eine Trainingseinheit ein, um sich an das Harz zu gewöhnen. Dennoch waren immer wieder die Probleme im Ballhandling sichtbar. So mussten die Eilbeckerinnen am Ende doch noch den 60. Gegentreffer hinnehmen - Mie Sophie Sando erzielte 52 Sekunden vor Schluss den 60:13-Endstand.
„Wenn man die 60 erreichen kann, dann versucht man das natürlich auch“, gab Andre Fuhr zu Protokoll, der in Hamburg lediglich auf acht Feldspielerinnen zurückgreifen konnte. „Ich denke, wir haben die Aufgabe seriös gelöst. Für uns war es wichtig, dass wir ohne Verletzte weitergekommen sind.“ Er lobte neben der guten Stimmung in der Halle auch die Eilbecker Torfrau Kathrin Grawitter: „Sie hat mir gut gefallen.“
Grawitter nahm den Dortmunderinnen - trotz der zahlreichen Gegentore - noch einige Chancen ab und parierte mehrfach spektakulär. „Es hat ganz gut geklappt“, freute sie sich - und unterstrich auch im Namen ihrer Mannschaftskolleginnen: „Wir haben viel Spaß gehabt. Dieses Spiel war etwas ganz Besonderes für uns alle.“

 

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